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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

St. Jakobus

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St. Laurentius

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Herz Jesu

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Eucharistische Anbetung in St. Jakobus, Schifferstadt

Die Eucharistische Anbetung besteht seit 1944.

Sie finden den geöffneten Tabernakel in der linken Seite der Jakobuskirche in der
Kirchenstraße von Montag bis einschließlich Samstag von 8 bis 18 Uhr.  

Diese Gebetseinrichtung ist möglich durch die Bereitschaft von 120 Betern, die jede Woche
am gleichen Tag und zur gleichen Zeit zu je zwei Betern eine Gebetsstunde übernehmen und
durch 15 Personen, die im Verhinderungsfall einspringen. Die festen Beter kommen zum größten Teil aus den drei Gemeinden unserer eigenen Stadt. Zurzeit unterstützen uns sieben Personen aus Nachbarorten.
CHRISTUS  wird außerdem in unserer Kirche immer wieder von Gläubigen jeden Alters und verschiedener Konfessionen für kürzere oder längere Zeiten aufgesucht.  

ER lädt auch Sie ein:  

                        Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid,
                                      ich will euch erquicken (Mt. 11,28
)    

Wegen Krankheit, Tod oder Umzug benötigen wir immer wieder neue Beter. Sind Sie bereit unsere Anbetung durch die Übernahme einer festen Gebetszeit mitzutragen?
Sie wären bei uns sehr willkommen.  

Anmeldungen nehmen entgegen:

Sr. Irene Strubel Tel.: 06235/4243, Email: irenestrubel@web.de,
Margarethe und Marianne Geimer Tel.: 06235/3532 und das
Zentralbüro der Pfarrei Hl. Edith-Stein, Tel.: 06235/959081,
Email: Pfarramt.Schifferstadt@bistum-speyer.de   

Verantwortung tragen außer den genannten Personen mit und sind ebenfalls zu Auskünften bereit:
Karl März, Tel.: 06235/7160, Email: karl@familie-maerz.de
Elisabeth Eckrich, Tel.: 06235/ 2166
Joachim Hinz, Tel. 0151-22376133, Email: johischi@gmail.com

             Wir bedürfen der Stunden, in denen wir schweigend lauschen
                             und das göttliche Wort in uns wirken lassen!
 
                                                              (Hl. Edith Stein)


Aktuelles von der Anbetungsgemeinschaft


Anbetungsgemeinschaft feierte 75-jähriges Bestehen mit Pontifikalamt und Festakt

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann: Es ist gut, dass das Gebet in der Mitte steht

Festgottesdienst mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann

"Wir haben heute einen ganz besonderen Anlass, hier zusammen zu kommen, denn wir feiern 75 Jahre ewige Anbetung in St. Jakobus, die Erfüllung eines Gelübdes aus den Kriegstagen", hob Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Sonntagmorgen, 16. Juni zu Beginn des festlichen Pontifikalamtes in der sehr gut besuchten St. Jakobuskirche hervor, das in Konzelebration mit Pfarrer Dr. Georg Müller, Pfarrer Albrecht Effler und unter Assistenz von Diakon Hans Sattel gefeiert wurde.

Diese 75-jährige Gebetskette, die in St. Jakobus lebendig sei, bezeichnete das Kirchenoberhaupt aus Speyer als ein großes Geschenk für die ganze Diözese. "Wir können froh und dankbar sein für die vielen Beterinnen und Beter, die das Geheimnis Gottes hier lebendig halten. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir uns in der heutigen Welt für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen müssen. Deshalb ist es gut, dass das Gebet in der Mitte steht", so der Bischof.

Bischof Wiesemann bei seiner Ansprache

Doch ein bisschen Gottesfurcht brauche dennoch jeder, sonst münde diese Welt in eine Katastrophe. Denn es sei eine Zeit, in welcher der Gottesglaube wie zu verdunsten scheine und das Gebet in der Familie verschwinde samt der Vorstellung, dass Gott das Leben begleite. Als die eucharistische Anbetung vor 75 Jahren begann, habe in Deutschland ein Regime geherrscht, das im Letzten Gott verachtet und sich an die Stelle Gottes gesetzt habe. "Pfarrer Peter Maria Weihmann wusste, dass es im tiefsten Leben etwas gab, dass sich nicht mit menschlichem Grauen bekämpfen lässt", meinte er. Deshalb habe er die Gläubigen aufgerufen, das Gebet, die Anbetung, hoch zu halten, damit klar werden sollte, dass noch ein anderer da sei, der über das menschliche Tun und Handeln urteile, es begleite und zu Frieden und Versöhnung bringen möchte. Diese Gebetskette sei etwas ganz Besonderes: gegründet mit einem Gelübde, mit Treue und vielen Gläubigen aufrecht erhalten, sei sie ein 'kostbarer Schatz'. Es wird uns bewusst, wie wichtig es ist, dass Menschen die Gegenwart Gottes in dieser Welt wach halten, das wir diese Quelle des Lebens haben und sie uns Richtschnur und Hilfe ist, um dieses Leben gut gestalten zu können", erklärte er.

"Wir spüren aber auch alle, dass wir in großen Umbrüchen und gewaltigen Herausforderungen stehen. Wir wissen, dass all das, was diskutiert wird, ganz unterschiedlich bewertet und zur Zerreißprobe werden kann", fügte er hinzu. Der Atem des Gebetes aber habe die Kraft, Dinge zusammen zu halten, die vielleicht in einer Debatte nicht möglich seien und deshalb unendlich wertvoll, in dem Bewusstsein, dass ER es sei, der die Menschen führe und leite.

Das Pontifikalamt wurde musikalisch umrahmt vom Kirchenchor St. Jakobus, Mona Lemaire (Geige) und Christoph Niederer (Orgel) unter der Gesamtleitung von Dekanatskantor Georg Treuheit. Zur Aufführung kam unter anderem die "Messe in F" des zeitgenössischen Komponisten Klaus Wallrath (*1962) aus Düsseldorf.

Festakt mit Grußworten

Anschließend fand im Pfarrheim St. Jakobus ein Festakt mit zahlreichen Gästen statt, denen Pfarrer Dr. Georg Müller ein herzliches Willkommen entbot. Im Namen des Stadtrates, der Verwaltung und aller Bürgerinnen und Bürger übermittelte auch Bürgermeisterin Ilona Volk die herzlichsten Glückwünsche. In ihrem Grußwort verwies sie auf die inzwischen schnelllebige Zeit, in der die Menschen mit ihren in hunderttausenden von Jahren entstandenen Sinnen und Emotionen manchmal nicht mehr mithalten könnten. Da bliebe es nicht aus, dass sie sich auf unterschiedliche Art und Weise Inseln schaffen würden, um sich aus der Eile herausnehmen zu können. "Frauen und Männer in St. Jakobus machen das nun schon seit 75 Jahren auf ihre eigene Weise und finden dabei nicht nur zu sich, sondern auch zu Gott", zollte die Stadt-Chefin ihren Respekt vor diesen Gläubigen. Erstaunlich sei aber auch, dass nach den Kriegsjahren die Gemeinschaft der Betenden bis heute und über Generationen hinweg ohne Unterbrechung ihr Werk fortgesetzt hätten. Es sei wohl spürbar gewesen, wir stark der Zusammenhalt in dieser Anbetungsgemeinschaft sei, wie viel Halt sie in ihrer Zuwendung zu Gott fänden und wie gut es tue, den Alltag für eine kleine Weile zu vergessen, Stille zu empfinden und die Verbindung zu Gott zu suchen.

"Dabei hat die Anbetungsgemeinschaft sicher nicht nur ihr eigenes Wohl im Blick, sondern das ihrer Mitmenschen, insbesondere derjenigen, die in Not sind, sei es in der Gemeinde oder in den vielen Krisengebieten weltweit", ergänzte sie. "Mögen sich immer wieder Menschen daran beteiligen, die positive Energie aufnehmen und sich und der Welt damit Gutes tun", gab sie abschließend ihrer Hoffnung Ausdruck.

Schwester Irene Strubel, seit 20 Jahren Leiterin der Anbetungsgemeinschaft, zitierte in Abwandlung aus dem Lukas-Evangelium "Denn der Mächtige hat Großes uns getan, und sein Name ist heilig", was sie auf das Jubiläum bezog. "75 Jahre Anbetung an jedem Werktag ist keine Selbstverständlichkeit sondern ein Geschenk. Das empfinden wir alle so", erklärte sie im Namen aller Betenden. Sie erinnerte auch an den Beginn mit 72 Betenden, die von Anfang an bis heute großen Zusammenhalt in der Gemeinde erfahren hätten. Etwa 400 Gläubige hätten diese Gebetsdienste seither übernommen, zur Zeit seien es 116. Sie könne Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann aufgrund ihrer guten Erfahrungen mit der Anbetung wärmstens empfehlen, seine Pfarreien und Gemeinden zur Anbetung zu inspirieren, denn es sei eine Segensquelle.

Abschließend dankten Schwester Irene Strubel und Pfarrer Dr. Georg Müller allen, die sich an den Vorbereitungen der Jubiläumsfeier beteiligten, die Jubiläums-Festschrift erstellten und allen Gläubigen, welche die ewige Anbetung bis heute mitgetragen hätten. Eine Bilddokumentation über die Geschichte und Entstehung der Anbetung ergänzten die Ausführungen.

Die musikalische Umrahmung des Festaktes hatten Dekanatskantor Georg Treuheit am Flügel und Mona Lemaire (Mitglied der Anbetungsgemeinschaft) an der Geige, übernommen.

Bericht: Inge Schade; Fotos: privat

Stellwand informiert über Geschichte der Anbetungsgemeinschaft

Mit Bildern, Texten und Kopien historischer Dokumente informiert die Anbetungsgemeinschaft über ihre 75-jährige Geschichte. Die Stellwand ist in der St. Jakobuskirche aufgestellt und kann zu den Öffnungszeiten der Kirche (i.d.R. täglich von 8 - 18 Uhr) besichtigt werden.

Weitere Eindrücke vom Festtag:


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