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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Erfolgreicher Start der Gottesdienstreihe "Kommt! ruft ER!" am So., 27. Januar 2019

Ein neues Format soll in besonderer Weise Antwort auf diesen Ruf geben

Die Premiere der Gottesdienstreihe "Kommt! ruft ER!" am Sonntagmorgen, 27. Januar 2019 ist hervorragend gelungen.

Dabei kam vor und im Gottesdienst in St. Jakobus vieles in Bewegung. So wurde bereits die Einladung zum Stehkaffee, zum Austausch und einem reichhaltigen Spielangebot im Pfarrzentrum eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn von sehr vielen Eltern und ihren Kindern angenommen, die sich allesamt sehr begeistert über dieses neue Angebot äußerten und sich wohlfühlten. Das etwa 30-köpfige „Kommt! ruft ER!“-Team hatte wahrlich gute Vorarbeit geleistet. Auch Bürgermeisterin Ilona Volk fand sich ein und zeigte sich sehr erfreut über den enormen Zuspruch. "Diese neue Gottesdienstform ist eine gute Idee, denn heutzutage muss man etwas umdenken, auf die Bedürfnisse der Kinder und Eltern eingehen und nicht nur warten, bis die Menschen von selbst kommen", äußerte sie sich im Gespräch mit dem Schifferstadter Tagblatt. Dabei gelte es zu überlegen, was geleistet werden könne, um miteinander ins Gespräch zu kommen, auch mal in einer ungezwungenen Atmosphäre.

Nach diesen ersten Begegnungen im Pfarrzentrum zogen die Familien gemeinsam mit dem Team, den Ministranten und den Pfarrern Dr. Georg Müller und Albrecht Effler in die St. Jakobuskirche ein, um in Gemeinschaft mit den bereits Wartenden Gottesdienst zu feiern.

"Diese Gottesdienstreihe, mit der wir am heutigen Sonntag beginnen wollen, hat ein besonderes Format in deren Zentrum das steht, was wir immer feiern: dass Gott gegenwärtig und in unserer Mitte ist, wir zu ihm gehören dürfen, er uns zusammenführt und eint", erklärte Pfarrer Dr. Georg Müller in seiner Begrüßung an die zahlreichen Gottesdienstbesuchenden. Und dennoch sei sie etwas Besonderes, wie das Treffen schon vor dem Gottesdienst, der musikalischen Gestaltung, den unterschiedlichen Katechesen und Predigten für die einzelnen Altersstufen. "Mit dieser neuen Art der Gottesdienste wollen wir versuchen, in der Gemeinschaft der Pfarrei in besonderer Weise auf diesen Ruf zu antworten: nämlich gemeinschaftlich von neuem den Sonntag wirklich zu einem Tag mit Gott zu machen", betonte er. Der Sonntag sei herausgehoben aus den anderen Tagen, aus dem Alltag und aus dem, was die ganze Woche über erfahren werde. "Hier und jetzt dürfen wir uns Zeit nehmen für Gott, der sich auch immer Zeit für uns nimmt, aber auch Zeit miteinander und füreinander. Wir werden erfahren dürfen, wie wertvoll diese Zeit mit Gott ist, des gemeinsamen Singens und Betens vor ihm, in der wir gemeinsam unsere Verbindung mit dem Glauben stärken und ihn loben. Denn er hat uns auch aufgetragen, als Getaufte eine Gemeinschaft zu bilden", so der Pfarrer.

Dem gegenüber stellte er die Lesung des Apostel Paulus mit dem Bild des menschlichen Leibes und seinen verschiedenen Körpergliedern mit seinem Haupt Jesu Christi als Zeichen der unterschiedlichen Aufgaben und Dienste in einem Miteinander, der dann das Ganze ergibt und durch Jesu Christi geeint und zusammen gehalten werde. "Auch wir sind Teil des großen Leibes der Kirche Jesu Christi. Wir müssen es nur schaffen, diese Begabungen neu zu entdecken und hinein zu binden in unser gemeinsames Kirche-Seins", führte er weiter aus. Denn es gehe darum, bei Jesus Christus zu sein, was Zeit und Anstrengung brauche, um sich darüber bewusst zu werden.

Der Sonntag könne mit der gemeinsamen Feier der Eucharistie der Tag dieser Bewusstmachung sein, denn es sei der Tag Jesus, der Gott gehöre, weil Jesus an diesem Tag auferstanden sei. Das bedeute aber auch, dass man etwas von sich selbst hergeben müsse, von seiner Überzeugung und seinem Leben. Das fange im Kleinen an, wenn man beschließe, den Sonntag als Sonntag zu feiern. "Es ist unsere Aufgabe, das Zeugnis von Jesu Christus den Kindern vorzuleben und weiter zu geben", meinte er. Denn die Frage nach Gott sei die wichtigste im Leben, auch wenn es noch weitere wichtige Fragen gäbe. Doch es sei das Entscheidende, wenn der Glaube das Denken und Handeln präge und beeinflusse. "Lassen wir uns rufen. Kommen wir zu Gott, machen wir ernst mit unserem Glauben, alleine und in unserer Gemeinschaft, der Kirche hier in Schifferstadt. Tun wir dies miteinander, unterstützend, einander tragend als sein Leib mit ihm als Haupt, dann wird unser Leben nicht fehl gehen," so sein abschließender eindringlicher Appell.

Bereits vor der Predigt begaben sich die Kommunionkinder mit Pfarrer Albrecht Effler in die Unterkirche, die Kindergartenkinder und Grundschüler mit den Kinderbetreuungsteams in das Pfarrzentrum, um sich in Altersgruppen gerecht mit dem Bild des menschlichen Leibes mit seinem Haupt Jesu Christi zu befassen.

Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der Jungen Kantorei unter Leitung von Dekanatskantor Georg Treuheit und Eva Oberling sowie einer Band aus Gemeindemitgliedern.


Der nächste Gottesdienst unter dem Motto "Kommt! ruft ER!" findet am Sonntag, 24. Februar, in St. Jakobus statt.

Beginn ist bereits um 9.45 Uhr im Pfarrzentrum St. Jakobus mit Austausch, Stehkaffee und einem Spielangebot. Ab 10.30 Uhr findet dann in der Pfarrkirche der Gottesdienst für Jung und Alt statt.

 

Bericht: Inge Schade / Fotos: privat


Zahlreiche Eindrücke von der Spielstraße, dem Stehkaffee und dem Gottesdienst ...

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