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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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30 Jahre Arbeitsgruppe Ökumenischer Hungermarsch

1986-1987 erreichte die Hungerkatastrophe in Afrika gerade ihren Höhepunkt, in Flüchtlingslagern in der Sahelzone starben täglich über tausend Kinder an den Folgen des Hungers und der Erschöpfung – die Katastrophenhilfe unter Leitung der UN konnte das Massensterben nicht mehr verhindern. Zur gleichen Zeit in Südamerika in den riesigen Kaffeeplantagen und Zuckerrohranbaugebieten wurden die Bauern für einen Hungerlohn ausgebeutet und die Drogenmafia und korrupte Regierungen brachten die Menschen an den Rand des Existenzminimums. Die Hilfsorganisationen zogen ein bedrückendes Fazit: ohne eine sinnvolle Projektförderung, die auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingeht, macht "Entwicklungshilfe" keinen Sinn.

"Hilfe zur Selbsthilfe" - unter diesem Leitgedanken hat sich Gerhard Sellinger damals aufgemacht, die Arbeitsgruppe Ökumenischer Hungermarsch zu gründen, um etwas mehr zu bewirken als das oft bemühte Bild vom "Tropfen auf dem heißen Stein".
Die meisten Mitarbeiter aus den Kindertagen des Hungermarschteams sind auch heute noch in irgendeiner Form aktiv und haben mehrere hunderttausende Euro für das Hungermarschkonto erlaufen, gespendet oder gesammelt. Wichtig war dem Hungermarschteam von Beginn an die ökumenische Ausrichtung und ein gemeinsamer Beginn des Hungermarsches mit einem Gottesdienst. Die Projekte waren in Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika sehr unterschiedlich orientiert – sie reichten vom Gesundheitshelferdienst in Kamerun über den Aufbau einer Bäckerei in einer Zuckerrohrkooperative in Brasilien bis hin zum Aufbau von Schulen, wie in Burkina Faso oder der Einrichtung einer Siedlung von Boku Haram – Flüchtlingen in Nigeria.

Viele Freunde der Hungermarschaktion haben diese Projekte begleitet, viele kleine und große Kontakte und Beziehungen zu den jeweiligen Projektpartnern haben dafür gesorgt, dass das Leben bedürftiger Menschen nachhaltig gefördert wird in der Teilhabe "einer Welt für alle".

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