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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Hungermarsch läuft weiter für die Indo-German-School

Grace Kuhn berichtet von der Aufstockung der Schule für die Oberstufe trotz widrigster Umstände

Mail von Garce Kuhn an Roman Sturm vom Hungermarschteam

Lieber Herr Sturm.

Ich bin wieder zurück, ja ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Jahr überhaupt nach Deutschland kommen kann. Mein Flug wurde immer wieder verschoben.

Ich danke ihnen zuerst ganz herzlich im Namen der Kinder in Indien für ihre Unterstützung. Es ist eine große Hilfe für die Dorfkinder in der Schule und für den Weiterbau der Schule.. Die Aufstockung hat ein Dach bekommen Die Spenden von unseren Projektpartnern haben so weit gereicht. Nun müssen noch die Wände hochgezogen werden, dazu die Fenster-,Türen- und Malerarbeiten- dafür haben wir ihre Spenden des Hungermarschteams eingeplant. Leider haben sich die Preise der Bauarbeiten und alle Lebensmittel durch die Pandemie sehr erhöht. Die Bilder zeigen den Baufortschritt.

Auch in Indien hat uns diese Pandemie sehr zugesetzt. die Schulen sind bis heute geschlossen, ab Nov. durften die 9. bis 12 Klasse wieder in die Schule. Für die unteren Klassenstufen besteht weiter hin der Onlineunterricht, soweit es möglich ist. Ich hoffe, dass der Hungermarsch auch in dieser Form Erfolg hat und wünsche weiterhin Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles Gute und bleiben Sie alle gesund.

Viele liebe Grüße
Grace Kuhn Indo-German School

Antwort von Roman Sturm vom Hungermarschteam

Hallo Frau Kuhn, 

wir sind alle froh, dass Sie wieder gesund nach Hause gekommen sind. Dieses Jahr war für die Planung des Hungermarschs im wahrsten Sinne des Wortes ein "Seuchenjahr". Nach unserem Treffen im Januar und der Vorstellung des Projekts waren wir von dem Erfolg des Projektes, deren Initiativen seit Jahren durch die Kita St. Jakobus mit vielen Aktionen unterstützt wird fest überzeugt. Das Rekordergebnis und die vielen Mitarbeiter bei der Christbaumsammelaktion haben dafür auch einen beträchtlichen finanziellen Grundstock geliefert. Wie Sie sicher wissen, haben sich die Ereignisse auch hier überschlagen. Den Hungermarsch in der gewohnten Form konnten wir leider nicht durchführen, trotzdem haben wir bisher gute Spendenergebnisse. Unsere Sammler sind weiterhin unterwegs, viele Gruppen haben sich in den unterschiedlichsten Formen auf den Weg der Solidarität gemacht.

Roman Sturm für das Hungermarschteam


Hungermarsch 2020 - Unterstützung der Indo-German School in Nevaloy, Andra Pradesh, Indien

33. Ökumenischer Hungermarsch vom 1. Oktober 2020 bis 29. November 2020

Bedingt durch die besonderen Umstände findet der Ökumenische Hungermarsch in diesem Jahr einmal anders statt: Es gibt nicht einen großen Lauf, sondern viele kleine. Wie das funktioniert steht unten: "So funktioniert der Hungermarsch".

Der EHSIY e.V. mit Sitz in Heidelberg wurde gegründet, um die Indo-German School zu unterstützen. Damit haben wir in Deutschland eine Basis und die Möglichkeit, Spenden anzunehmen und zu bescheinigen. Der deutsche Verein unterstützt die Schulaktivitäten. Wir fördern Grace Kuhn-Jonnakuti und ihr Team, den Schüler*innen Zugang zu Bildung, mehr Gesundheit und die Überwindung von Kastengrenzen in der Region zu ermöglichen. Vor allem den Mädchen und Frauen. Die Indo-German School in Nelavoy, Andhra Pradesh, 517167, Indien, ist die einzige kostenfreie, höhere Schule in der Region. Indische und deutsche Perspektivengeber arbeiten hier zusammen, für die Zukunft.

Motor des Projekts ist Grace Jonakuti-Kuhn, die einen Großteil ihres Vermögens in die Gründung des Projekts der Schule gesteckt hat und sich um den Aufbau und die Organisation der Schule bis hin zur staatlichen Zulassung kümmert. Mit dem Erlös sollen Schulsäle und eine Küche im 2. Stock der Schule aufgebaut werden.

Wegen der Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind die Schulen, die Colleges und alle Institutionen geschlossen. Der Lock Down wird immer weiter verlängert. Die Coronazahlen in Indien steigen rasant. Deshalb hat die Regierung seit 15. Juni ein strenges Hausverbot angeordnet. Seit Anfang der Corona-Krise sind die Preise enorm gestiegen, zum Teil auf das Dreifache. Die Regierung ordnete an, dass alle Mitarbeiter ihre vollen Gehälter bekommen sollen. Aber kleine Betriebe können ihre Mitarbeiter nicht bezahlen. Die Arbeitslosigkeit liegt zurzeit bei 27 Prozent, mit steigender Tendenz. Besonders Tagelöhner sind davon betroffen. Zurzeit hungern viele.

In der Indo-German-School werden auch Online-Klassen organisiert, als einzige Schule in der Umgebung. Viele Dörfer, aus denen die Schüler kommen, haben aber keine oder nur eine eingeschränkte Internetverbindung. Einige Eltern haben Smartphones, einen Computer hat hier niemand.

Trotz des Lockdowns wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die Arbeiter kommen aus dem Dorf, in dem die Schule steht. Handwerker und Firmen aus anderen Dörfern ist es zur Zeit untersagt, das Dorf zu betreten. Die Arbeiten müssen mit den im Dorf vorhandenen Mitteln organisiert werden.

So funktioniert der Hungermarsch

Info – Hungermarsch unter Corona-Bedingungen

Wie gewohnt gibt es die Hungermarschkarten:

Wer wandern will, besorgt sich eine Hungermarschkarte und frägt Sponsoren in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder in der Schule, ob sie das Projekt mit einem bestimmten Betrag pro Kilometer unterstützen möchten. Die Sponsoren werden mit Name, Betrag und Anschrift auf der Karte eingetragen. Das ist wichtig für die Spendenbescheinigung.

Während der Sammelphase vom 01. Oktober bis zum 29. November begeben sich die Hungermarschwanderer auf die Wanderung entweder im schönen Schifferstadter Wald – oder auch im Pfälzer Wald.

Das Hungermarschteam ist gerade dabei mögliche Wege rund um Schifferstadt zu erarbeiten.

Es darf auch mit dem Fahrrad gefahren werden – dann aber natürlich die doppelte Entfernung!

Nach dem Lauf:

  • Einsammeln der Sponsorengelder
  • Abgabe der ausgefüllten Hungermarschkarten
    entweder im
    Zentralbüro Pfarrei Hl. Edith Stein, Kirchenstrasse 10
    oder
    Prot. Pfarramt 1, Langgasse 61
  • Überweisen des Betrags auf folgende Konten
    Prot. Verwaltungszweckverband
    Sparkasse Vorderpfalz IBAN DE77 5455 0010 0190 0065 85
    Hungermarsch Schifferstadt
    oder
    Hungermarschkonto
    Sparkasse Vorderpfalz IBAN DE 65 5455 0010 0190 0808 12

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