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26. "Christbaum-Sammelaktion" erbrachte bislang 4.100 Euro

Startkapital für den Ökumenischen Hungermarsch am 19. Mai für den Bau einer "Primary School" in Tansania gelegt

Am Samstag, 19.01.2019 prägten sie wieder das Stadtbild. Die Rede ist von den über 55 engagierten Helferinnen und Helfer der Christbaum-Sammelaktion, die aus den Reihen des ökumenischen Hungermarschteams, Mitgliedern des Freundeskreises Burkina Faso, FirmbewerberInnen, Konfirmanden, Mitgliedern des CVJM und Pfarrer Michael Erlenwein bestanden. Auch das Wetter hat sich von seiner guten Seite gezeigt. Denn es war schon am frühen Morgen ein schöner klarer Wintertag - knackig kalt und strahlender Sonnenschein und ideal für diese Aktion - als die Tour mit insgesamt acht Fahrzeugen startete und gleich für anhaltend gute Stimmung sorgte. Das hat sich auch in der Einsatzfreude bemerkbar gemacht, denn um 11 Uhr waren es bereits elf voll beladene Fahrzeuge, die auf den Parkplatz in der Iggelheimer Straße ankamen, um die eingesammelten Christbäume in dem aufgestellten Container pressen zu lassen. Auch hier war die Stimmung bei allen hervorragend. Professionell wurden alle Bäume vom Helferteam begutachtet und den einen oder anderen vergessenen Christbaumschmuck entfernt. "Den könnte man direkt aufheben bis zum nächsten Mal", stellte Fabrice Weyrauch fest, seit einigen Jahren ein Kenner des Christbaum-Entsorgens der ein besonders schönes und guterhaltenes Bäumchen in den Händen hielt, bevor er es bedauernd seinem Schicksal übergab.

"Die Christbaum-Sammelaktion ist eines der Vereinshighligts des Jahres bei uns und macht sehr viel Spaß", verriet Hanna Beckmann vom CVJM, die bereits zum siebten Mal dabei ist. "Der CVJM beteiligt sich in diesem Jahr mit 30 Helferinnen und Helfer, darunter eine große Anzahl unseres Jugendkreises, der von Dennis Fellhauer geleitet wird", gibt die eifrige Mitsammlerin Auskunft. Und ihr Vereinskollege Rainer Lenz fügt hinzu, dass auch sechs Mitglieder des CVJM Edenkoben mithelfen, darunter die beiden Vorsitzenden des CVJM Edenkoben Jutta Scherrer und Michael Reinfrank. Denn in diesem Jahr unterstützt der Ökumenische Hungermarsch ein Projekt des CVJM Edenkoben. Dabei handelt es sich um den Bau einer "Primary School" in Tansania in Kooperation mit dem dortigen "YMCA Tanzania". "Wenn es um die gute Sache geht, muss man auch mithelfen," erklärte Michael Reinfrank dann auch mit großer Selbstverständlichkeit im Gespräch mit dem Schifferstadter Tagblatt.
Josef Breuer, der auch schon seit vier Jahren diese Aktion mit seinem Traktor samt Anhänger und als Fahrer unterstützt, ist es ebenfalls ein Anliegen, sich für die Not anderer einzusetzen. Er konnte während seines Einsatzes beobachten, dass sich in seinem Abholbezirk Richtung "Dörfel" insbesondere sehr viele junge Familien an der Christbaum-Sammelaktion beteiligten. Ansonsten hatte er den Eindruck, dass es weniger Christbäume gewesen seien als in den Vorjahren, was eventuell auf den späten Abholtermin zurückzuführen sei.

Zünftige Stärkung tat das übrige an diesem Samstag dazu. Denn außer einem süßen und deftigen Frühstück zu Beginn um 8.00 Uhr gab es zum Mittagessen delikates frisch zubereitetes Chili con Carne, Nudeln, Fleischkäse und Brötchen sowie Kaffee und selbstgebackener Kuchen. Zu verdanken ist dies Bernarde Weyrauch, Beate Erlenwein, Monika März und Regina Schackert.

"Es gab erfreulicherweise wieder keine besonderen Vorkommnisse während dieser achtstündigen Aktion, denn es habe alles super und reibungslos geklappt", erklärte Gerhard Sellinger vom Hungermarschteam. Er dankte deshalb allen Beteiligten für ihre Mitarbeit, ebenso den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die diese Aktion durch die Bereitstellung ihrer Christbäume unterstützten, den Stadtwerken, dem Metallbau Theo Maurer, der Glasbe- und -verarbeitung Jürgen Zahn, Gemüsebau Josef Breuer, Thomas Bartl und dem CVJM für die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge.

"Das momentane Spendenergebnis liegt bei etwa 4.100 Euro und bildet wieder ein gutes Startkapital, aber wir hoffen dennoch, dass sich der Betrag noch durch nachträgliche Überweisungen erhöht, zog Gerhard Sellinger am Samstagabend die positive Bilanz. Denn Hausbewohner, die von den Sammlerinnen und Sammlern nicht angetroffen werden, können deshalb selbstverständlich noch nachträglich eine Spende auf die Hungermarsch-Konten

  • bei der Sparkasse Vorderpfalz, IBAN DE 65 545500100190080812 und
  • bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, IBAN DE 31 547900000051306040 einzahlen.

Bericht: Inge Schade / Bilder: privat

Vorankündigung: Der Ökumenische Hungermarsch findet am Sonntag, 19. Mai 2019, statt.
Nähere Informationen gibt es ab April auch hier auf der Hompage.

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