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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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+ + + Aktuell + + + Aktuell + + + Aktuell + + + (23.03.2020)

Keine Erstkommunion- und Firmgottesdienste

Neben den Vorbereitungen sind auch die Feiern zur Erstkommunion und der Firmgottesdienst leider abgesagt - Ersatztermine sind derweil noch absolut offen

Aufgrund der Zuspitzung der Lage durch das Corona-Virus hat sich die Leitung des Bistums zu weitreichenden Maßnahmen entschlossen, die wir bereits an anderer Stelle veröffentlichten.
Das wirkt sich leider auch aus auf die Katechesen zur Erstkommunion- und Firmvorbereitung.

Das bedeutet folglich, dass keine Termine und Gottesdienste der Erstkommunion- und Firmvorbereitung stattfinden werden und die vorgesehenen Erstkommuniongottesdienste sowie die Firmung am 30. Mai auf einen späteren Zeitpunkt verschoben sind.

Für Fragen rund um Erstkommunion und Firmung können Sie uns jeder Zeit ansprechen.

Für das Pastoralteam der Pfarrei
Heinrich Schmith

Firmkatechese in Schifferstadt

Wenn wir unsere Firmvorbereitung mit dem Eröffnungsgottesdienst beginnen, so werden die Firmbewerber/innen eingeladen, sich umzuschauen mit der Frage im Hintergrund, welchen Platz sie in der Kirche gefunden haben.

Im Übertragenen Sinn geht es beim Sakrament der Firmung um diesen Platz in der Kirche. Denn der persönliche Weg in die Gemeinschaft der Kirche findet durch das Sakrament der Firmung einen ersten Abschluss. Sicher wird dieser Platz oder auch ein anderer sich erst mit der Zeit bestätigen und festigen.

So, wie jeder Mensch eine individuelle Berufung hat, so auch eine individuelle Sendung durch den Heiligen Geist. Die Firmbewerber/innen sind in der Zeit der Firmvorbereitung eingeladen, ihrer persönlichen Berufung nachzugehen. Sie sollen herausfinden, wie sie ihrem Glauben Ausdruck verleihen können. Dazu können persönliche Begabungen eine Hilfe sein. Als Gefirmte sollen sie sich dann vom Heiligen Geist gestärkt entsprechend ihren Begabungen in die Gemeinde einbringen.

Weitere Infos erhalten Sie hier.


Aktuelles aus der Firmvorbereitung 2018/2019 in unserer Pfarrei

Besuch der FirmbewerberInnen bei Freezone Straßenkids Mannheim

Schon über zehn Jahre besuchen jedes Jahr im Januar Firmbewerberinnen und Firmbewerber die Einrichtung "Freezone" Mannheim. Es geht dabei darum, dass wir und sie als Kirche den Blick dafür schärfen, wo Menschen - in diesem Fall exemplarische junge Menschen - dringend Hilfe benötigen.

"FREEZONE versteht sich als eine niedrigschwellige Einrichtung der Jugendhilfe und richtet sich mit ihren Angeboten an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12-25 Jahren, die von Obdachlosigkeit bedroht oder bereits obdachlos sind und ihren Lebensmittelpunkt auf die Strasse verlegt haben, oder/und von bestehenden Hilfsangeboten der Jugendhilfe nicht mehr erreicht werden, also sich in besonders schwierigen Lebenslagen befinden." So beschreiben die Verantwortlichen auf ihrer Homepage www.freezone-mannheim.de ihr Angebot.

Herr Markus Unterländer und Frau Andrea Schulz haben die Initiative vor 22 Jahren gestartet und empfangen unsere Gruppen immer wieder mit viel Freude. Sie bedanken sich herzlich für das Interesse an ihrer Initiative und auch für die Spenden der Pfarrei Hl. Edith Stein, die auch im vergangenen Jahr die Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterstützt hat.

Ihnen geht es darum, durch Ihr Engagement Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Raum anzubieten, die aus den gesellschaftlichen Netzwerken wie der Familie, des Bildungssystems oder der Kommune aus welchen Gründen auch immer herausgefallen sind. Erstaunlich finden es die FirmbewerberInnen immer wieder, dass man auf den ersten Blick gar nicht erkennen kann, wenn Kinder oder Jugendliche hilfsbedürftig sind. Erst wenn sie selbst ihre Not mitteilen, werden nicht selten erst ihre Probleme existentieller Art deutlich.

In Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Behörden versuchen Markus Unterländer und Andrea Schulz mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu finden, Wege zurück in das gesellschaftliche Leben zu finden.

Bericht und Foto: Heinrich Schmith


Firmlinge unterstützten wieder die 26. "Christbaum-Sammelaktion"

Zusammen mit anderen Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen unterstützten einige Firmlinge am Samstag, 19.01.2019 wieder die Christbaum-Sammelaktion, die vom Team des Ökumenischen Hungermarschprojektes in Schifferstadt organisiert wird.

Einen Bericht und Bilder hierzu finden Sie hier.


Firmvorbereitungstage in den vergangenen Herbstferien

Gedanken zum Sonntag von Pfarrer Georg Müller

In dieser Woche hatten wir bei uns in der Pfarrei den ersten Teil unseres Firmkurses: Drei Tage lang haben wir mit einem Teil der Mädchen und Jungen, die im kommenden Jahr das Sakrament der Firmung empfangen wollen, die Frage nach Gott, nach Jesus Christus und der Kirche gestellt. Immer wieder wurde die Frage formuliert: Wer ist Gott? Wer ist Jesus Christus? Wichtiger aber ist für den Einzelnen die persönliche Frage: Wer ist Jesus Christus – für mich? Wo ist Gott – in meinem Leben?

Und das gilt nicht nur für die Jugendlichen. Vielleicht sind wir Erwachsene da in manchem weiter als die Jugendlichen, weil Glaube immer auch etwas mit Erfahrung zu tun hat und wir einfach schon mehr (Lebens-)erfahrung haben. Aber das ist nicht alles, und es ist auch kein Automatismus. Niemand ist je zu Ende mit dem Glauben, sozusagen fertig mit Gott, und niemand hat in diesem Bereich je ausgelernt. Niemand kann sagen: Ich habe dieses und jenes Buch gelesen und lange darüber nachgedacht, und jetzt weiß ich genau, wie das mit Gott ist. Dieser Vorwurf des (zu) genauen Wissens wird ja oft dem Dogma der Kirche gemacht. Aber die Kirche war sich immer bewusst, dass beim Sprechen über Gott die Unähnlichkeit unserer Worte immer größer ist als die Ähnlichkeit. Das ist sogar ein Glaubenssatz, den man schon im Mittelalter gekannt hat. Aber sagen können wir schon etwas, denn in Jesus Christus ist Gott ja Mensch geworden.

Aber von Ihm zu lernen, etwa von seinen Geboten, von seinem Reden über Gott oder von seinem Handeln an den Menschen, das dauert ein ganzes Leben lang. Die Jugendlichen haben in diesen Tagen auch kurze Interviews gemacht. Auf der Straße in Schifferstadt haben Sie Passanten gefragt: Woran denken Sie, wenn sie das Wort Gott hören. Viele der Erwachsenen antworteten: Das ist aber eine schwierige Frage. Das stimmt, aber ich muss mich ihr trotzdem stellen. Und um nicht vorschnell zu reden oder ein Urteil zu bilden, brauche ich Gottes Geist, durch den ich erkenne, was recht ist, wie ich leben, beten und handeln soll. Um zu erkennen, wo Gott mir Gott in meinem Leben begegnet.

Im Buch der Weisheit lesen wir an diesem Sonntag über diese Erkenntnis: "Ich zog sie Zeptern und Thronen vor, Reichtum achtete ich für nichts im Vergleich mit ihr. Keinen Edelstein stellte ich ihr gleich; denn alles Gold erscheint neben ihr wie ein wenig Sand, und Silber gilt ihr gegenüber soviel wie Lehm. Ich liebte sie mehr als Gesundheit und Schönheit." (Weish 7,8-10)

Um firm zu sein für das Leben, wünsche ich uns allen ein hörendes Herz und den Geist der Erkenntnis.
Ihr Pfarrer Georg Müller


Der Glaubenskurs der Firmvorbereitung im Herbst wurde von 15 FirmbewerberInnen wahrgenommen. Begleitet wurden die Jugendlichen von den Firmkatechetinnen Melanie Mattes, Alexandra Zoltanfi-Nau, Christa Weber, Dorothea Jansen und Pfarrer Müller. Die Gesamtleitung hatte Pastoralreferent Heinrich Schmith.
Für die Aufgabe der Begleitung der Firmkatechese benötigen wir immer wieder Gemeindemitglieder, die dazu bereit sind. Wenn Sie Interesse haben an der Begleitung von FirmbewerberInnen im Glaubenskurs, wenden Sie sich bitte an Pastoralreferent Schmith.

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