Dankesschreiben aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mit eine Brief bedankt sich die Pfarreiengemeinschaft für eine Spende aus Schifferstadt für das Projekt "Helfet Einander"

mehr dazu: hier


kommende Termine der kfd Hl. Edith Stein:

  • Sa./So., 27. + 28. Nov., 1. Adventswochenende, nach allen Gottesdiensten:
    Ausgabe der Weihnachts-Wunschzettel für soziale Einrichtungen
    und unter der Woche dann auch im Weltladen
  • Di., 7. Dez., 9 Uhr: Gemeinschaftsmesse
    anschl. Adventsbesinnung im Pfarrheim St. Jakobus (Kirchenstr. 16)

"Was Ihr lebt mit Eurem Programm: das ist Kirche"

Festgottesdienst und Empfang zum 50-jährigen Jubiläum der Frauengemeinschaft St. Jakobus/Heilige Edith Stein

In einem Festgottesdienst wurde am Samstagnachmittag, 26.09.2020 in der St. Jakobuskirche das 50-jährige Jubiläum der Frauengemeinschaft St. Jakobus/Heilige Edith Stein gefeiert, zelebriert vom Präses der katholischen Frauengemeinschaft (kfd), Pfarrer Norbert Kaiser, in Konzelebration mit Pfarrer Albrecht Effler und unter Assistenz von Diakon Helmut Weick. Lektorendienste hatten Mitglieder der Frauengemeinschaft übernommen, die festliche musikalische Gestaltung oblag Dekanatskantor Georg Treuheit (Orgel) und Helen Ohnheiser (Querflöte).

Pfarrer Norbert Kaiser stellte in seiner Predigt das Lukas-Evangelium mit "Maria und Martha" in den Mittelpunkt. Dabei handelte es sich um zwei ungleiche Schwestern, die von Jesus besucht wurden. Während sich Martha von der gastfreundlichen Seite zeigte, gab sich Maria als stille Zuhörerin. "Wenn wir sagen 'ich glaube', dann schließt dies das ganze Leben und spiegelt sich in beiden Frauen wider, denn es bedeutet, sich hinein zu vertiefen in Gott und ihn ganz konkret im Alltag Realität werden zu lassen", stellte Pfarrer Norbert Kaiser den Zusammenhang mit dem Evangelium her. Dies treffe auch für die Frauengemeinschaft St. Jakobus zu, die getreu ihrem Motto der kfd "Leidenschaftlich glauben und leben" handele. "Da sein und zupacken, wo Hilfe gebraucht wird. Das ist Kirche, so wird und wächst Kirche in diesem gelebten Miteinander, die auf Gott hin ausgerichtet ist." So würden sich die Aktivitäten der Frauengemeinschaft verstehen: Gewinne zu erwirtschaften mit caritativen Perspektiven, um Menschen helfen zu können. "Was Ihr lebt mit Eurem Programm: das ist Kirche", hob er lobend hervor.

Rückblick

Im anschließenden Empfang im Pfarrheim St. Jakobus gab Stefanie Pruschina zunächst einen Rückblick über die Entwicklung der Frauengemeinschaft und ihrer Aktivitäten. Die Frauengemeinschaft, die am 24. September 1970 durch Pfarrer Rudolf Gieser mit 40 Frauen ins Leben gerufen wurde, besteht heute aus 86 Mitgliedern, darunter 8 Gründungsmitglieder. Die 1. Vorsitzende nach Gründung war zehn Jahre Renate Kötter, weiteres Gründungsmitglied Alice Straßner, die insgesamt 34 Jahre als erste und zweite Vorsitzende sowie im 1988 gegründeten Führungskreis tätig und dazu bis zu ihrem Tod 2008 für die Mission zuständig war.

Aktivitäten aus 50 Jahren

"Erwirtschaftet wurden durch unsere Mitglieder weit über 100.000 Euro", informierte Stefanie Pruschina. Diese resultierten unter anderem aus Basaren, Fastnachtsveranstaltungen, Adventscafes, Pfarrfesten, "Werzwisch"-Ausgaben gegen Spenden, Verkauf von Kuchen und Gebäck.

Unterstützt wurden damit unter anderem die Kindertagesstätte St. Jakobus, die Lebenshilfe, zahlreiche Missions- und Naturkatastrophen-Projekte. Finanziert wurde die Marien-Statue in der St. Jakobuskirche und mitfinanziert die Edith-Stein Statue. Auch das Pfarrheim St. Jakobus wurde in vielfältiger Weise unterstützt. Außerdem wurden über 25 Jahre Pakete gepackt und nach Kolumbien geschickt. Mitgestaltet wurden monatliche Messen, Kreuzweg-, Mai- und Rosenkranzandachten, Einkehrtage, Weltgebetstage, viele Wallfahrten und Ausflüge. "2018 haben wir uns mit Frauen aus den Gemeinden unserer Pfarrei zusammen getan und deshalb den Namen auf Edith Stein geändert bzw. hinzugefügt".

Ehrungen

Mit einer Urkunde geehrt wurden von Pfarrer Norbert Kaiser und Stefanie Pruschina die anwesenden Gründungsmitglieder Luitgard Rieder, die 13 Jahre das Amt der Kassiererin inne hatte, Gerda Henrich, die vier Jahre als zweite Vorsitzende tätig war und  Franziska Schlindwein, die bis heute als treue Mitstreiterin die Frauengemeinschaft unterstützt.

Besondere Ehre gebührte aber Gründungsmitglied Lore Strubel, die acht Jahre die Funktion der Vorsitzenden übernommen hatte, zehn Jahre Kassiererin war, stets die Fastnachtsveranstaltungen bereicherte, sich seit 1988 im Führungskreis engagiert und nach wie vor eine zuverlässige Helferin ist. Für diese treu geleisteten Dienste wurde sie mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Weitere noch lebende Gründungsmitglieder sind Elisabeth Berkel,  Maria Hammer, Katharina Magin und Maria Mayer.

Seit 45 Jahren gehört Hildegard Teutsch der Frauengemeinschaft an, davon war sie acht Jahre zweite Vorsitzende. Katharina Schneider ist seit 35 Jahren dabei, hatte 17 Jahre die Kassenführung übernommen und ist bei allen Veranstaltungen als zuverlässige Helferin dabei. Seit 32 Jahren gehört auch Stefanie Pruschina dazu, zunächst als zweite Vorsitzende und seit 1996 als rührige "Frontfrau" der Gemeinschaft. Seit 1988 ist Resi Kunz in der Frauengemeinschaft und im Führungskreis aktiv, sowohl als Fastnachterin, Schriftführerin als auch kreative Helferin. Genauso so lang ist Maria Brendel aktiv. Sie ist zuständig für die Betreuung der Kranken und ist besonders an Weihnachten und Ostern im Einsatz. Eugenie Wyschka ist seit 30 Jahren zugehörig, hat zudem seit 24 Jahren das Amt der Kassenprüferin inne. Annemarie Theobald übernahm vor zwei Jahren die Kassenführung und war aber schon lange Jahre zuvor als Fastnachterin aktiv. Anne Höll gehört zwar offiziell nicht dem Führungskreis an, ist jedoch seit über 30 Jahren Mitglied und hat viele Jahre die Tänze an Fastnacht mit der Frauengemeinschaft einstudiert. Geehrt wurde auch Katharina Andrae für ihre 30-jährige Zugehörigkeit und ihre tatkräftige Hilfe.

Grußworte

Bürgermeisterin Ilona Volk hob in ihrem Grußwort die Vielseitigkeit der Frauengemeinschaft hervor. Stefanie Pruschina und ihr Team versprühten große Lebensfreude und engagierten sich mit viel Herzblut entsprechend ihrem Leitsatz "Leidenschaftlich glauben und leben", was auch über den Tellerrand hinaus gehe. Mitglieder der Frauengemeinschaft seien ebenso in zahlreichen Pfarrgremien zu finden, aber auch im Weltladen und in der Suppenküche. Dafür gebühre ihnen allen großen Dank und Anerkennung.

Weitere Grußworte sprachen Pfarrer Albrecht Effler, Pastoralreferentin Sabine Alschner, Roswitha Benker und Maria Schlick vom Dekanatsleitungsteam, Beate Kästle-Silva vom Diözesanleitungsteam und die 1. Vorsitzende des Pfarreirates, Dorothea Jansen, auch im Namen der Anbetungsgemeinschaft.

Spendenübergabe

Den schönen Worten gute Taten folgen lassen, war an diesem Festtag ein weiteres Anliegen der Frauengemeinschaft. Denn aus der diesjährigen "Werzwisch-Aktion", der Abgabe ihrer selbstgebundenen Kräutersträuße gegen Spende am Hochfest "Maria Himmelfahrt", übergaben sie 500 Euro an den Freundeskreis "Burkina Faso". Dessen Ansprechpartner Gerhard Schackert, hat diesen Betrag inzwischen an seine Kontaktperson Clarisse Kantiono in Burkina Faso überwiesen, die damit notwendig gewordene Nahrungsmittel besorgen wird. Denn durch die Corona-Pandemie steigt die Not der Menschen in dem ohnehin gebeutelten Land weiter an.

Bericht: Inge Schade


Dienstag, 13.10.2020, 9 Uhr

Gemeinschaftsmesse
in der St. Jakobuskirche
anschl. Vortrag von Diakon Helmut Weick

Dienstag, 08.12.2020, 9 Uhr

Gemeinschaftsmesse
in der St. Jakobuskirche
anschl. Adventsbesinnung im Pfarrzentrum oder Kirche


kfd Hl. Edith Stein

Unsere kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) hier in Schifferstadt
heißt ab sofort kfd Hl. Edith Stein.

Nach der Auflösung der kfd St. Laurentius, und vor Jahren schon der kfd Herz-Jesu haben sich die Frauen der  kfd St. Jakobus mit den interessierten Frauen aus den ehemaligen kfd-Gemeinschaften zusammengeschlossen. Für diesen Zusammenschluss wählten sie den Namen unserer Pfarrei und heißen deshalb ab sofort kfd Hl. Edith Stein.

"Für UNS kein Neuanfang, nur ein Vorwärtsgehen in die Zukunft!" betont Stefanie Pruschina, die seit Jahren die Geschicke der Frauen aus der Gemeinde St. Jakobus lenkte und mit ihrem Team für den Zusammenschluss warb.

Für alle interessierten Frauen in Schifferstadt besteht die Möglichkeit, Mitglied in der kfd zu bleiben bzw. neu einzutreten und somit die Arbeit des stärksten Frauenverbandes in Deutschland zu unterstützen. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 20,00 €, mit eingeschlossen ist hier nicht nur ein ansprechendes Jahresprogramm mit vielen Veranstaltungen, Vergünstigungen bei der Teilnahme von kfd-Veranstaltungen auf Diözesan- und Bundesebene, sondern auch der Bezug der monatlichen Mitgliederzeitschrift „Frau und Mutter“ sowie eine Versicherung.

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, in der Diözese und in Schifferstadt

  • Wir sind mit nahezu einer halben Million Mitgliedern bundesweit der größte Frauenverband Deutschlands
  • Wir sind allein in der Diözese Speyer mit ca. 12.000 Frauen aktiv im Ehrenamt und helfen, Not zu lindern
  • Wir können uns aktiv an der Entwicklung von verschiedenen Frauenthemen in Kirche und Gesellschaft beteiligen
  • Wir sind im kfd-Netz vor Ort und engagieren uns für eine lebens- und liebenswerte Pfarrei

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