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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Samstag, 20. April 2019

Weshalb gibt es Ostereier?

So lautet eine Frage im Osterquiz auf www.katholisch.de. Eier werden auch in unseren Gemeinden gesegnet und verteilt - und dabei ein Zeichen für die Verantwortung gegenüber unserer Schöpfung gesetzt.

Testen Sie Ihr Wissen! So lädt die Homepage von katholisch.de ein, 13 Fragen rund um das Osterfest zu beantworten: hier geht es zum Quiz.

Schon seit frühester Zeit wird dem Ei eine besondere Symbolkraft zugewiesen. Das Ei galt in den antiken Kulturen und Religionen als ein Symbol für die Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. In einigen Kulturen wurde es sogar als Ursprung von Mensch und Welt angenommen.

Im Christentum wurde diese symbolische Deutung des Eies aufgenommen und mit der Segnung der Ostereier weiterentwickelt. Hier steht die unversehrte Hülle des Eies nun einerseits für die Auferstehung Jesu: Wie das Küken die Schale durchbricht, so kommt Jesus lebend aus dem Felsengrab. Deshalb diente das Ei bei den frühen Christen auch als Grabbeigabe. Andererseits verweist das Ei oft im Hintergrund oder als Randmotiv auf Marienbildern auf die jungfräuliche Geburt Jesu. Mehr zum Brauchtum der Ostereier finden Sie auch auf Vivat.de.

Auch in unseren Gemeinden werden am Ende des Osternachtsgottesdienstes Eier gesegnet und im Anschluss an die Gottesdienstteilnehmer verteilt.

In diesem Jahr gibt es unter anderem auch HennenGockel-Eier aus einem Bioland-Hof. Damit möchten die Gemeindeausschüsse auf Anregung von Gemeindemitgliedern ein ganz kleines Zeichen für unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung setzen: Bislang werden in der Hühnerzucht die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen aussortiert. Weil sie weniger Fleisch als Masthähnchen ansetzen, bezeichnet man sie als "unwirtschaftlich".

Die Initiative HennenGockel-Ei und die daran angeschlossenen Betriebe wirken dem entgegen:
"Henne - Hahn - Ei! Das alles gehört zusammen. Wir wollen die Zukunft anders gestalten. Auf unserem Hof haben wir nun damit begonnen, Zug um Zug die Tiere mit aufzuziehen, in bester Bio-Qualität natürlich. Kein Tier darf wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit getötet werden" - so die Devise des Geflügelhofs Rothäusle, von dem wir in diesem Jahr Eier bezogen haben. Auch wir wollen nicht mit dem Symbol des Lebens feiern, wohl wissend, wie es einem Großteil der Küken direkt nach dem Schlüpfen ergeht.

Frohe und gesegnete Ostern
wünschen Ihnen die Mitglieder der Gemeindeausschüsse,
des Pfarrei- und Verwaltungsrates!

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