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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Ökumenischer Ausflug der Gremien führte nach Kirrweiler und Edenkoben

Ökumenischer Gottesdienst, Biblischer Weinpfad und Kräutergarten der Klostermühle standen dabei im Mittelpunkt

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich etwa 35 Mitglieder des Pfarrei- und Verwaltungsrates, der Gemeindeausschüsse der katholischen Pfarrei Hl. Edith Stein und des Presbyteriums der Protestantischen Kirchengemeinde am 12. Oktober auf den Weg zu ihrem traditionellen ökumenischen Ausflug. Organisiert wurde er von den Mitgliedern des Ökumeneausschusses Stefanie Bengert und Jürgen Reimer, den liturgischen Teil hatte Pfarrer Michael Erlenwein mit vorbereitet.

In diesem Jahr ging es zunächst mit dem Bus nach Kirrweiler zur Marienkapelle „Mater Dolorosa“, („Schmerzreiche Mutter“). Dort empfing Pfarrer Peter Nirmaier die Reisegruppe, denn Kirrweiler ist eine seiner zehn Ortschaften in der Pfarrei, in der er seit 15. November 2016 als leitender Pfarrer tätig ist. Vor dem Ökumenischen Gottesdienst gab er Erklärungen zu dieser wunderschönen Kapelle, die in der Zeit des Barock um 1765 bis 1769 als Nachfolgerin einer kleinen Feldkapelle entstand. Sie ist inzwischen mit aufwendigen Stuckarbeiten und herrlichen Deckengemälden versehen. Die vorhandene Orgel, eigentlich von Johann Phillip Seuffert für die Pfarrkirche geschaffen, wurde 1970 hierher verlegt und ist nahezu noch im ursprünglichen Zustand erhalten. Für die Freunde der klassischen Musik sind die hier im Sommer stattfindenden Kammerkonzerte ein besonderes Erlebnis.

„Wir brauchen heute nichts, außer uns darauf einzulassen“, begann Pfarrer Michael Erlenwein die Andacht mit geistlichen Impulsen, die mitgestaltet wurde von Pfarrer Albrecht Effler, Stefanie Bengert und Uschi Reimer sowie Dr. Christian Schmidt an der Orgel. Im Mittelpunkt stand dabei der Wein und der Rebstock, die beide in der Bibel eine besondere Rolle spielen.

Danach begab sich die Gruppe in Fortsetzung der Andacht gemeinsam auf den angrenzenden biblischen Weinpfad, durch Weinberge und Gärten, um Wein und Bibel neu zu entdecken, aber auch zum Austausch, Gespräch und gemeinsamen Gebet. An folgenden Stationen wurde deshalb inne gehalten, bei denen die Vorgenannten passende Texte und Gebete verlasen: „Wein-Stock und Bibel“, „Der Baum des Lebens“, „Weinberg - Volk Gottes“, „Der Eber wühlt ihn um“, „Jesus der Weinstock“, „Lebenswasser - Rebenblut“, „Wein und Liebe“, „Die Hochzeit von Kana“ und „Das Abendmahl“, bei dem Brot und Trauben (aus Pfr. Erlenweins Garten) gereicht wurden, und „Der Himmel“. Inzwischen hatte sich größerer Appetit eingestellt und so spazierte man ins nahegelegene Restaurant „Zum Schwanen“, in der sich zünftig gestärkt werden konnte.

Von dort aus ging es mit dem Bus in den Kräutergarten der Klostermühle nach Edenkoben, den der Schifferstadter Klaus Schlosser 2014 angelegt und sich zu einer Führung bereiterklärt hatte.  Die Mauern um das Gelände und auch die des Gebäudes sind aus hellem Sandstein gefertigt und tragen mit den stilsicheren wie schlichten Sitzgruppen zum mediterranen Flair bei. In diesem herrlichen Kräutergarten konnte man auf 6000 Quadratmetern die Vielfalt und den Genuss von Heilkräutern, Duft- und Gewürzpflanzen, sowie alter und neuer Gewürzpflanzen entdecken, die in verschiedene Themenbereiche eingeteilt sind. So gibt es 45 Arten von Lavendel. Im Sommer wird dann aus den reifen Lavendelblüten in einer eigens dafür gefertigten, gläsernen Destille das erste Pfälzer Lavendelöl gewonnen.

Das Gemüse wächst und gedeiht bei rein biologischem Anbau, was Klaus Schlosser als völlig unproblematisch bezeichnet, weil ein natürliches Gleichgewicht entstehe. Natürlich gab es auch die Möglichkeit, verschiedene Kräuter zu probieren, wie beispielsweise arabischen Oregano, der einen minzartigen Geschmack aufweist oder die frische Zitronenverbene, mit der feiner Tee zubereitet werden kann. Großes Interesse galt auch der „Pflanze der Unsterblichkeit“, auch „Pflanze der 100-jährigen genannt“, die aus China kommt.

Nach dieser sehr beeindruckenden Führung wurde die Gruppe mit leckerem Apfelflammkuchen, Kaffee und Zitronenverbenentee verwöhnt.
Noch bevor es zur Rückreise kam, war der Besuch des Hofladens angesagt, in dem es vorwiegend eigene Produkte zu erwerben gab.

Bericht: Inge Schade, Fotos: Norbert Strubel

Eindrücke vom Ausflug mit Bildern von Norbert Strubel


Kräutergarten Klostermühle

Danke an Herrn Schlosser und sein Team für die gastfreundschaftliche Aufnahme und die engagierte Führung!

Anschrift:

Klosterstraße 171
67480 Edenkoben

Tel.: 06323-989 7798

www.kraeutergarten-klostermuehle.de
info@kraeutgergarten-klostermuehle.de

Öffnungszeiten:

17. April bis Ende Oktober:
Mi., Do. + Fr. 11 – 18 Uhr
Sa. 11 – 16.30 Uhr

mittwochs ist außerdem zusätzlich vom 10 Uhr bis 18 Uhr der private Kräutergarten von Klaus Schlosser geöffnet

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