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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Geschenkübergabe aus der Wunschzettelaktion an Bewohnerinnen und Bewohner im Lebenshilfewohnheim

"Ein Geschenk sagt aus, dass wir einem anderen Menschen etwas bedeuten"

Alle Jahre wieder dürfen sich die Bewohnerinnen der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt im Waldspitzweg auf die Geschenkübergabe freuen, die aus der Wunschzettel-Aktion im Advent resultiert. Am Freitagabend, 7. Dezember war es wieder soweit. "Der Ursprung dieser Aktion kommt aus der Gemeinde St. Jakobus. Inzwischen ist es eine ökumenische Aktion geworden. Daraus könnt Ihr ermessen, was es den Menschen bedeutet, Euch zu beschenken", sagte der 1. Vorsitzende Gerhard Wissmann zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Denn einGeschenk sagt aus, dass man einem anderen Menschen etwas bedeute.

"An Weihnachten freuen wir uns, dass Gott als Kind bei uns ist," meinte Pastoralreferent Heinrich Schmith zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes. So wie der Stern von Bethlehem auf das Kind in der Krippe hingewiesen habe, sei Jesus ein Stern für jeden Menschen. "Ich kann auf ihn schauen und er kann mir den Weg ins Leben zeigen", sagte er. Pfarrerin Barbara Abel-Polack unterlegte dies mit der Geschichte von der Geburt Jesu, in der auch ein heller Stern den Hirten den Weg zu Jesus gezeigt hätte.

Die besinnliche Weihnachtsgeschichte "Ich bin gerettet" von Max Bollinger veranschaulichte dann, wie ein Mann, der einem Jungen herzlos und gefühlskalt gegenüber trat, letzten Endes der Stern nach Bethlehem an die Krippe zum Jesuskind geführt hat, er von ihm erleuchtet wurde und Herzenswärme, Menschlichkeit verspüren und teilen konnte.

Musikalisch mitgestaltet wurde der ökumenische Gottesdienst von Pastoralreferent Heinrich Schmith an der Gitarre und Bewohner Stefan Wingerter an der Mundharmonika. Bei schönen Weihnachtsliedern wurde kräftig mitgesungen.

"Hell ist unser Abend auch geworden durch die Geschenke, die wir nun von vielen lieben Menschen bekommen", erklärte Gerhard Wissmann nach dem Gottesdienst.

"Ein Stern in unserer Gemeinschaft ist auch Bürgermeisterin Ilona Volk. Denn es gibt so gut wie keine Veranstaltung der Lebenshilfe, an der sie nicht dabei ist", brachte er seine Freude über ihre Anwesenheit zum Ausdruck.

"Ich bin immer wieder von dieser Veranstaltung berührt", gibt sie dann auch zu. Es freue sie sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger mit viel Sorgfalt die Wünsche erfüllen und ihre Geschenke so liebevoll verpacken. "Ich finde es schön, dass die Menschen in der Lebenshilfe ein Teil unserer Gemeinschaft sind und dass sie durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so toll und geduldig betreut werden", zollte sie allen Respekt.

47 weihnachtlich verpackte Geschenke waren es an diesem Abend, die es an die Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe zu verteilen gab, die mit großer Begeisterung ausgepackt und stolz und mit strahlenden Augen herumgezeigt wurden. "Insgesamt konnten bei der diesmaligen Wunschzettel-Aktion 110 Wünsche erfüllt werden", informierte Stefanie Pruschina, die diese Aktion wieder vorbereitet und organisiert hatte. Unterstützt wurde sie bei der Anfertigung der Wunschzettel von zwei Firmbewerberinnen.

Beschenkt wurden an Weihnachten auch bedürftige, alleinstehende zu betreuende Menschen in Schifferstadt, die ihre eigenen Geschäfte nicht mehr regeln können. Geschenke gingen auch an Besucher der Ökumenischen Suppenküche, alleinstehende Jugendliche der Jugendstrafvollzugsanstalt und Asylbewerberfamilien.

Bericht und Bilder: Inge Schade

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