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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Sakrament der Versöhnung - Beichte

Bibel und Tradition
Sünde wird in der Welt der Bibel sowohl individuell als auch sozial, sowohl personal als auch universal gesehen. Die Wurzel der Sünde liegt in der Verehrung falscher Gottheiten und darin, lieber dem Weg der Unwahrheit zu folgen als dem der Wahrheit. Die Bibel beinhaltet eine große Vielfalt an Bildern, die versuchen, die Realität der Sünde auszudrücken: vom rechten Weg abkommen, das Ziel verfehlen, verkrümmt sein, besessen sein, einen Buckel tragen, sich irren, sich auflehnen, das Herz verhärten, vorbei laufen, die Augen verschließen. Eines der stärksten Zeichen für die Sünde ist es in der Bibel, ein Aussätziger zu sein: von der Gemeinschaft verstoßen, als Unreiner gezwungen, außerhalb menschlicher Ansiedlungen zu leben.
Sünde und Krankheit aller Art werden als voneinander abhängig gesehen: jemanden aufzurichten, eine Person loszubinden, sie sehen zu lassen, gehen ohne zu hinken - das alles sind Zeichen für die Vergebung der Sünden und die Aussöhnung einer Person mit der Gemeinschaft.
In den Schriften des HI. Paulus wird uns erzählt, dass Gott uns durch Christus den Dienst der Versöhnung aufgetragen und uns das Wort der Versöhnung anvertraut hat; er hat uns zu Botschaftern der Versöhnung gemacht (vgl. 2 Kor 5, 18-21).
Dieses Geschenk und der Aufruf zu versöhnen wurden der ganzen Kirche übertragen. Im Laufe der Zeit wurde die Umsetzung dieses Geschenks als Sakrament von der Kirche gefeiert. Es wurde genannt:
• das Sakrament der Buße
• das Sakrament der Beichte
• das Sakrament der Versöhnung
Auch wenn alle Bezeichnungen etwas Wahres beinhalten und Aspekte dieses Geschenks der Heilung unterstreichen, ist heutzutage der Begriff der Versöhnung am gebräuchlichsten.
Weil die Sünde sowohl eine personale als auch eine soziale Dimension hat, hat die Kirche immer betont, dass es sowohl einen persönlichen als auch einen gemeinschaftlichen Ausdruck der Reue braucht. Während es wichtig ist, "Gott allein" meine Reue und die Absicht, ein anderes Leben zu führen, einzugestehen, ist es auch nötig, da wir eine Kirche und nicht eine Gruppe aus EinzeIpersonen sind, vor der Gemeinschaft unsere Reue auszudrücken und durch die Gemeinschaft versöhnt zu werden.
                                                                  (Quelle: dkv e.V. München, Wenn Erwachsene Christ werden)

Wenn Sie das Sakrament der Versöhnung empfangen möchten, nehmen Sie bitte mit einem unserer Priester Kontakt auf. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

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