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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein Schifferstadt gehören.

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Primiz - Feierlichkeiten - Brauchtum - Elemente

Text: www.erzbistum-muenchen.de, ergänzt um die Veranstaltungen in unserer Pfarrei

Die Feier der Primiz

Die erste Heilige Messe, der ein neugeweihter Priester vorsteht, die Primiz, wird üblicherweise am Sonntag mit großer Festlichkeit in der Heimatgemeinde gefeiert und von dieser ausgerichtet. Der besondere Anlass, ein gewisser "Zauber des Anfangs", der neue kirchlich-öffentliche Status des geweihten Sohnes der Pfarrgemeinde, ein seltener Höhepunkt im Leben der Kirche, das Bild der geistlichen Hochzeit im Hintergrund - all das begründet die außerordentliche Feierlichkeit und das zusätzliche Brauchtum, das sich mit der Primiz verbindet. So hat die alte Volksweisheit gewiss recht: "Eine Primiz ist es wert, dafür ein Paar Schuhsohlen durchzulaufen."

Der Primizgottesdienst findet am Sonntag, 18.06.2017, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus, Schifferstadt, Kirchenstraße statt.
Hierzu ergeht herzliche Einladung an alle Pfarrangehörigen, Verwandte und Freunde von Matthias Schmitt, aber auch alle, die dieses Ereignis dankbar mitfeiern möchten.

Die besonderen Zeichen, die bei einer Primiz gesetzt werden, spiegeln das Selbstverständnis der Kirche und des priesterlichen Amtes in der Kirche wieder. Der Neupriester, der sein Amt antritt, wird dabei vor allem als Vorsteher der Eucharistie erlebt. Deshalb ist es passend, wenn ergänzend zu diesem Herzstück des priesterlichen Dienstes auch die anderen wesentlichen Aufgaben hinzutreten und erfahrbar werden. Der Primiziant wird während der Tage in der Heimatpfarrei durch Besuche bei Kranken und in caritativen Einrichtungen die diakonische Dimension des kirchlichen Amtes zum Ausdruck bringen. Durch Ansprachen bei Andachten oder beim Besuch in der Schule tritt er als Verkündiger des Glaubens in Erscheinung. Es lassen sich bestimmt auch Gelegenheiten finden, wo er als Spender des Bußsakramentes und als Seelsorger wirkt. Sein Primizsegen wird überall willkommen sein.

Bei der Erteilung des Primizsegens an Einzelne wird die folgende oder sinngemäße Formel verwendet. Der Neupriester breitet die Hände aus und spricht oder singt:
"Durch die Ausbreitung meiner Hände und durch die Anrufung der seligen Jungfrau Maria, des heiligen N. und aller Heiligen segne und behüte dich der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist."

"Amen."


Der Vorlauf zum Primizgottesdienst, die Eucharistiefeier selbst und das anschließende Fest geben Raum für bewusste geistliche Akzente und für das lokale Brauchtum. Eine Primiz im ländlichen Raum ist in mancher Hinsicht idealtypisch: Viele Pfarrgemeinden bereiten sich durch ein geistliches Triduum vor. Am Vorabend der Primiz wird der Neupriester in seiner Heimatgemeinde feierlich empfangen.

Am Abend der Priesterweihe und Vorabend der Primiz, Samstag, 17.06.2017 richtet die Pfarrei Hl. Edith Stein und die Gemeinde St. Laurentius um 18.00 Uhr einen Empfang für den Neupriester an der St. Laurentiuskirche aus. Der Empfang beginnt zunächst im Vorraum der Kirche am Taufbecken, wo Matthias Schmitt 1987 die Taufe empfing und setzt sich mit der Segnung seines Primizgewandes fort. Eine persönliche Begegnung und Gespräche mit Matthias Schmitt sind dann im benachbarten Garten möglich.
Alle Pfarreimitglieder sind hierzu herzlich eingeladen.

Am Tag der Primiz wird der Neupriester mit einem Kirchenzug vom Elternhaus abgeholt und zum Ort des Gottesdienstes begleitet. Er feiert die Heilige Messe in einem eigenen Messgewand, das ihm, ebenso wie Kelch und Hostienschale, die Pfarrei geschenkt haben. Vor dem ersten Gebrauch werden die neuen liturgischen Geräte und Gewänder gesegnet. In der Gestaltung der Eucharistiefeier soll die liturgische Ordnung der Kirche vorbildlich und exemplarisch zum Ausdruck kommen. So ist die Konzelebration der anwesenden Priester ein Bild für ihre brüderliche Einheit im geistlichen Amt.

Vor dem eigentlichen Primizgottesdienst erfolgt um 9.45 Uhr die Abholung von Matthias Schmitt von seinem Elternhaus (Frederickstraße) durch den liturgischen Dienst und unter Begleitung des Musikvereins 1974 e.V. und Gemeidemitgliedern. Die kleine Prozession führt zum Primizgottesdienst in die St. Jakobuskirche.

Die Einbindung der anderen kirchlichen Dienste zeigt, dass jeder - nach den Worten des II. Vatikanischen Konzils - "nur das und all das tun soll", was ihm/ihr in seiner/ihrer besonderen Aufgabe zukommt. Als Primizprediger hat der Neupriester jemanden ausgewählt, der für seinen Berufungsweg bedeutsam war. Bei aller persönlichen Verbundenheit wird sich der Primizprediger der Glaubensverkündigung an alle Versammelten verpflichtet wissen und sich allenfalls passagenweise an den Neupriester direkt richten.

In der Feier der Primizmesse in der St. Jakobuskirche wird Domkapitular Franz Vogelgesang die Primizpredigt halten.

Der Gottesdienst ist geprägt von der Freude am gemeinsamen katholischen Glauben und von der Dankbarkeit gegenüber Christus, der seine Verheißung wahr macht, selbst in der Mitte seines Volkes gegenwärtig zu sein.

Der Festgottesdienst wird auch musikalisch besonders gestaltet:
Es erklingt u.a. "Missa Festiva" in h-moll von Dr. Hanns Ritt. Es singt der Chor der St. Jakobuskirche mit den Solisten Barbara Funk (Sopran), Eva Oberling (Alt), Manuel Funk (Tenor) und Jonathan Voss (Bass).
Das Bläserensemble Stephan Klöckner (Frankenthal) in der Besetzung 2 Trompeten, 2 Hörner und 2 Posaunen wird bei der "Missa Festiva" unterstützt von der Orgel und Pauken.
An der Vleugels-Orgel spielt Christoph Niederer.
Die Chor- und Gesamtleitung übernimmt Joachim Weller (Domkantor in Speyer).

Die Eucharistiefeier endet mit dem Primizsegen, für den viele Gläubige einen weiten Weg auf sich genommen haben. Er wird auch noch bei weiteren Gelegenheiten als Einzelsegen gespendet. Zur Erinnerung gibt es Primizbildchen, auf dem neben dem Bild des Primizianten auch sein geistlicher Wahlspruch für sein priesterliches Leben abgedruckt ist.

Fest der Gemeinde zur Primiz

Nach der Eucharistiefeier entfaltet sich die Primiz zu einem kirchlichen Fest, wo beim gemeinsamen Essen und Trinken und in vielen Gratulationen, Grußworten und Geschenken die Freude darüber zum Ausdruck kommt, dass "einer von uns" Priester geworden ist. Darin darf auch ein gewisser Stolz der Pfarrgemeinde, des Dorfes oder der Stadt, die den Priester hervorgebracht haben, mitschwingen. Man lässt den Primizianten hochleben und konfrontiert ihn zugleich mit der Realität des Lebens in seiner neuen öffentlichen Rolle.

Alle Gottesdienstbesucher, die Pfarrei und ihre Gemeinden, alle Freunde und Verwandte des Neupriesters Matthias Schmitt sind zu einem Fest im Pfarrheim St. Jakobus herzlich eingeladen.
Das Fest endet mit der Dankvesper um 16.00 Uhr.

Dankvesper

Das Fest schließt wie auch andere kirchliche Feiern mit einer nachmittäglichen Dankandacht bzw. Dankvesper.

Die Dankvesper findet am Sonntag, 18.06.2017, um 16.00 Uhr in der St. Jakobuskirche, Schifferstadt, Kirchenstraße 16 statt.

Nachprimiz

Üblicherweise feiert der Neupriester auch in der Pfarrei, in der er seine praktische Ausbildung erhalten hat, eine Nachprimiz. Damit bedankt er sich dort und auf anderen Stationen seines Weges für die Begleitung und Förderung, die er erfahren hat.

Die Termine der Nachprimizen finden Sie in unserem eigenen Terminkalender hier.

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