Hungermarsch am 31. Mai 2026:
Brunnen für 69 Dörfer der Pfarrei Sacré-Coeur de Colon im Tschad
Projektstart mit der Christbaumsammelaktion im Januar 2026
Am 17. Januar, einem kalten aber trockenen Tag, gingen etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter raus, um die Weihnachtsbäume einzusammeln. Den größten Anteil stellten der CVJM und die Evangelische Jugend, aber auch aus der Pfarrei Hl. Edith Stein und der Prot. Kirchengemeinde unterstützten uns viele, die teilweise seit Jahren beim Einsammeln der Bäume helfen. Sepp Breuer und Thomas Bartl von "Heikes Hoflädel" halfen uns wieder. Sie stellten zwei Traktoren, ebenso die Stadtwerke und die Stadtgärtnerei mit drei Fahrzeugen und Fahrer.
Dieses Jahr sammeln wir für ein Projekt des Herz-Jesu-Klosters in Neustadt/W. In einer Pfarrei im Tschad sollen u.a. Brunnen gebaut werden, um den Zugang zu Trinkwasser zu erleichtern. Ein Brunnen kostet 2.500 €. Wir haben uns für diesen Hungermarsch das ehrgeizige Ziel gesetzt, zehn Brunnen zu finanzieren, brauchen dafür also 25.000 €. Bei der Christbaumsammelaktion kamen bereits Spenden in Höhe von 5.973 € zusammen. Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben.

Der nächste Hungermarsch findet am Sonntag, 31. Mai 2026 statt. Start und Ziel ist das Prot. Gemeindezentrum (Lillengasse 99).
Wir laden am 07. Mai 2026 um 18 Uhr ins Gemeindezentrum Lillengasse 99 zu einem Infoabend ein. Pater Gerd Hemken, Herz-Jesu-Priester aus Neustadt (www.scj.de), stellt das Projekt vor.
Sie können das Projekt bereits heute schon unterstützen:
Z.B. durch eine Spende an den Verwaltungszweckverband der Protestanten, IBAN: DE20 3506 0190 6811 8610 20. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung (ab 20 Euro) wünschen, geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Adresse an.
Detaillierte organisatorische Informationen zum Hungermarsch folgen in den kommenden Wochen.

Projektinfo
Der Tschad ist das fünftärmste Land der Welt. Es besitzt zwar große Rohstoffvorkommen, aber die Regierung tut offensichtlich wenig, um das Land zu entwickeln und die Lebensbedingungen zu verbessern. Überall – bei der Bildung, im Gesundheitssystem und der gesamten Infrastruktur - fehlt es an staatlichen Investitionen. So bleiben private Initiativen für die Bevölkerung die einzige Chance auf bessere Lebensbedingungen.
Acht Herz-Jesu-Prieser aus Kamerun leben und arbeiten im Tschad, drei von Ihnen in der Pfarrei Sacré-Coeur-de-Colon. Sie besteht aus 69 Dörfern. Im November wurde dort nach nur zehnmonatiger Bauzeit eine weiterführende Schule eingeweiht, die vollständig durch Spendengelder aus Deutschland finanziert wurden. Darauf aufbauend wollen die Herz-Jesu-Priester aus Deutschland die Arbeit dort weiterhin nachhaltig fördern und haben dafür einen Drei-Jahres-Plan entwickeln.
Wasser ist zwar ein Menschenrecht, aber die Realität sieht anders aus: Wenn Menschen Wasser brauchen, gehen sie – manchmal Kilometer weit – zu den verbliebenen Wasserstellen. Die Idee des Hungermarsches ist ja ursprünglich einmal daraus entstanden: Man läuft selbst 20 km, um nachvollziehen zu können, was Menschen tagtäglich auf sich nehmen, um ihre tägliche Wasserration zu erhalten. Die Wasserstellen sind oftmals nicht mehr als dreckige Pfützen oder verschlammte Gewässer, das Wasser ist oft verunreinigt und mit Keimen belastet; Krankheiten sind so vorprogrammiert. Deshalb soll in jedem der 69 Dörfer, die zur Pfarrei Sacré-Coeur de Colon gehören, ein einfacher Brunnen gebaut werden.





