Segen für Schloss Bellevue

Sternsingerinnen und Sternsinger beim Bundespräsidenten

 

Segen für das Bundeskanzleramt

Sternsingerinnen und Sternsinger beim Kanzleramtsminister

Segen für das Schifferstadter Rathaus

Sternsingerinnen und Sternsinger bei Bürgermeisterin Volk

Sternsinger beim Papst

Königinnen aus dem Bistum Münster feierten mit Papst Leo XIV.

 

Segen für Schloss Bellevue

Bundespräsident hat Sternsingerinnen und Sternsinger empfangen

Die elf Mädchen und neun Jungen aus der Pfarrei St. Ewaldi in Dortmund-Aplerbeck waren stellvertretend für alle engagierten Königinnen und Könige, die in diesen Tagen deutschlandweit Spenden für benachteiligte und Not leidende Kinder in aller Welt sammeln, nach Berlin gereist.

"Meine Frau und ich, wir begleiten die Sternsingeraktion schon seit vielen Jahren. Und wir fanden, dass das was ihr tut, zu wenig Öffentlichkeit erfährt", sagte Bundespräsident Steinmeier in Richtung der 20 Majestäten. "Und deshalb haben die Sternsinger in diesem Jahr eine ganz prominente Erwähnung gefunden in der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten. Einerseits, weil ich euch herzlich danken will und andererseits, weil ich finde, dass das, was ihr jedes Jahr tut, ohne Aufforderung und ohne bekannt zu sein, viel mehr öffentliche Wertschätzung und Anerkennung verdient als das in den vergangenen Jahren der Fall war", lobte Steinmeier das Engagement der Kinder und Jugendlichen.

"Das, was ihr macht, das hat Auswirkungen, das macht die Welt ein Stück besser."
In seiner Rede ging der Bundespräsident auch auf das Motto der Sternsingeraktion, "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit", und das Beispielland Bangladesch ein. "Ich habe ein kleines Mädchen in Erinnerung, das ihren sehnlichsten Wunsch geäußert hat, wieder zur Schule gehen zu können, was ihr nicht möglich war, da sie aufgrund der Armut ihrer Eltern arbeiten muss", so Steinmeier. "Deshalb finde ich es sehr gut, dass ihr in Erinnerung ruft, wie wichtig Lernen, wie wichtig Schule ist, und dass ihr den Kindern in Bangladesch helft von der Fabrik loszukommen und ihr eigenes Leben vorzubereiten. Vielen Dank dafür." Auch seine Frau Elke Büdenbender lobte das Engagement der Sternsingerinnen und Sternsinger: "Eure Hilfe wirkt. Das, was ihr macht, das hat Auswirkungen, das macht die Welt ein Stück besser."

"Wir wollen, dass alle Kinder zur Schule gehen können und nicht arbeiten müssen."
Zu Beginn des Empfangs am Dienstagvormittag klopfte Sternsinger Samuel an das große Schlossportal. "Herr Bundespräsident, die Sternsinger sind da", läutete der 13-Jährige den Empfang ein, und Johannes (12) schrieb mit weißer Kreide den Segen an das Schlossportal. "Wir bringen den Segen, dass Gott Sie begleite, und hoffen, Sie stehen an unserer Seite für so viele Kinder in anderen Ländern, die arbeiten müssen. Das wollen wir ändern", trug Sternsinger Timon (12) den dazu passenden Segensspruch vor.
Beim anschließenden Empfang im großen Saal des Schlosses stellten die Paderborner Sternsingerinnen und Sternsinger das aktuelle Motto der Sternsingeraktion, "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit", vor. "Viele Kinder müssen in Armut leben, da ihre Eltern nicht genug verdienen. Dadurch können sie nicht zur Schule gehen und müssen arbeiten, um ihrer Familie finanziell zu helfen. Wir wollen, dass alle Kinder zur Schule gehen können und nicht arbeiten müssen", erklärten die Sternsingerinnen und Sternsinger.

Spende des Bundespräsidenten für Sternsinger-Projekt gegen Kinderarbeit in Bangladesch
Sternsingerin Laura (11) durfte mit ihrer Sammeldose die Spende von Bundespräsident Steinmeier entgegennehmen. Damit unterstützt der Bundespräsident ein Projekt in Bangladesch. In der Hauptstadt Dhaka, der Hafenstadt Chattogram und der ländlichen Region Dinajpur setzt sich die Sternsinger-Partnerorganisation Caritas Bangladesch für arbeitende Kinder ein. Sie hilft Minderjährigen aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, integriert sie in Schulen oder vermittelt ihnen Ausbildungsplätze. Sie klärt Eltern, Arbeitgeber und Gemeinden über Kinderrechte auf und vermittelt ihnen, wie wichtig Bildung ist, um den Teufelskreis aus Armut und Kinderarbeit zu überwinden.
Begleitet wurden die Mädchen und Jungen beim Empfang im Schloss Bellevue von Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), als Vertreter der bundeweiten Träger der Aktion  Dreikönigssingen.

Text: www.sternsinger.de
alle Fotos: Gordon Welters/Kindermissionswerk

Königlicher Besuch fürs Bundeskanzleramt

"Ihr seid auch ein echtes Vorbild für viele Erwachsene"

Mit großen Sternen, glänzenden Kronen sind am Dienstagnachmittag 108 Sternsingerinnen und Sternsinger ins Bundeskanzleramt eingezogen. Empfangen wurden sie herzlich von Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, der tolle Worte für das Engagement der angereisten Kinder und Jugendlichen fand: "Ich finde großartig, wie ihr das macht. Es ist echte Nächstenliebe. Und es überträgt das, was wir in den Kirchen machen, in das echte Leben. Ihr seid damit ein Vorbild für viele Gleichaltrige. Und ihr seid auch ein echtes Vorbild für viele Erwachsene."

"Ein Ausweg aus der Kinderarbeit ist die Schule."
Aus allen Himmelsrichtungen waren die engagierten Königinnen und Könige nach Berlin gekommen und hatten eine wichtige Botschaft dabei. "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" heißt das Motto der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsingerinnen und Sternsinger Liuba (16), Marie (12), Rebecca (11) und Sebastian (9) aus der Pfarrei St. Medardus in Lüdenscheid (Bistum Essen) gingen vor Thorsten Frei ins Detail: Am Beispiel von Tazim und Nour, zwei ehemals arbeitenden Kindern aus Bangladesch, machten die Vier deutlich: "Ein Ausweg aus der Kinderarbeit ist die Schule. Denn wenn Kinder zur Schule gehen, können sie später einen guten Beruf erlernen, um ihre Familie zu ernähren. Und dann können irgendwann auch ihre Kinder zur Schule gehen." Abschließend überreichten sie Minister Thorsten Frei ein symbolträchtiges Geschenk – eine kleine Schultafel mit der Aufschrift: "Kinderrechte sind Chefsache!"

An der Seite von Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks, bedankte sich Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), bei Minister Thorsten Frei für die Einladung und warb im Sinne der Kinder in aller Welt um die Unterstützung aus der Politik: "Kinderrechte brauchen politische Unterstützung. Sie brauchen klare Entscheidungen in der Entwicklungszusammenarbeit, ein konsequentes Vorgehen gegen Kinderarbeit entlang globaler Lieferketten und das klare Bekenntnis zu Deutschlands internationaler Verantwortung."

Seit 1984 bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Jeweils vier Königinnen und Könige aus allen 27 Bistümern repräsentieren dabei alle Kinder und Jugendlichen, die sich überalll in Deutschland in diesen Tagen auf ihrem Weg zu den Menschen machen, um zu betonen: Kinder gehören in die Schule und nicht in die Frabrik.

Text: www.sternsinger.de
alle Fotos: 
Mika Väisänen

Könige bei Bürgermeisterin Ilona Volk

Segen für das Schifferstadter Rathaus und die Politik

Besucherinnen und Besucher sind im Schifferstadter Rathaus gerne willkommen. Und Bürgermeisterin Ilona Volk empfängt Gäste gerne, Gäste aus Politik und Wirtschaft, aber auch Austauschschülerinnen und -schüler, Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Anliegen, Vereinsvertreter, ...
Fest im Kalender der Bürgermeisterin ist auch der königliche Besuch verankert: Die Sternsingerinnen und Sternsinger der Gemeinde St. Jakobus werden immer sehr herzlich empfangen.
Die Gruppe bringt nicht nur die guten Wünsche zum neuen Jahr, sondern gerne den Segen über das Rathaus, die Beschäftigten, die "Schifferstadter Politik" und "alle, die gehen ein und aus".

Sternsinger beim Papst

Königinnen aus dem Bistum Münster feierten mit Papst Leo XIV.

Die vier Sternsingerinnen Mia (14), Theresa (13), Pia (10) und Anna (13) aus der Pfarrei St. Franziskus in Marl haben am 1. Januar den Neujahrsgottesdienst mit Papst Leo XIV. im Petersdom mitgefeiert. 19 weitere Sternsingerinnen und Sternsinger aus Österreich, der Schweiz, Italien, der Slowakei und aus Ungarn waren am Neujahrstag ebenfalls im Vatikan dabei. In ihren festlichen Gewändern haben Anna und Mia gemeinsam mit der österreichischen Sternsingerin Clara (14) aus dem Burgenland sogar an der Gabenprozession im Petersdom teilgenommen.

"Das war unglaublich, ich kann das immer noch nicht ganz realisieren. Es hat sich angefühlt, als wären wir richtig berühmt." Kurz nach der Neujahrsmesse im Vatikan schildert die 14-jährige Mia aus dem Bistum Münster überglücklich ihre Eindrücke von einem wahrlich großen Erlebnis. Mit glänzenden Kronen hatten die Sternsingerinnen Mia und Anna (13) aus Marl gemeinsam mit der österreichischen Sternsingerin Clara (14) aus dem Burgenland die Gaben zu Papst Leo XIV. an den Altar im Petersdom gebracht. "Am Anfang war ich sehr aufgeregt, aber als wir dann vor dem Papst standen habe ich mich richtig gefreut. Das war einer der schönsten Momente in meinem Leben", erzählt Anna von der Begegnung mit dem Heiligen Vater, der die drei Mädchen segnete.

Für die Mädchen und Jungen wird der Jahreswechsel in Rom wohl unvergesslich bleiben – war er doch gespickt mit Highlights. So trafen sie den Heiligen Vater bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz. Papst Leo XIV. nahm sich dabei ganz viel Zeit für die engagierten Mädchen und Jungen. Die stellten dem Heiligen Vater ihr Engagement beim Dreikönigssingen vor, überreichten ein gerahmtes Foto von Sternsingerinnen und Sternsingern mit dem Segen "Christus mansionem benedicat" und durften sich anschließend sogar zu einem Gruppenfoto mit dem Papst aufstellen.
Und es stand noch mehr auf dem Programm: Unter anderem besuchten sie die Päpstliche Schweizergarde, überbrachten dort ihren Segen, erlebten eine Führung durch die Quartiere der Garde und feierten gemeinsam mit den Gardisten Gottesdienst. Die Sternsingerinnen aus Marl haben darüber hinaus den Segen an der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl angeschrieben.